AGB2018-09-30T20:46:03+00:00

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die AGB zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter outfeld:

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1. Auf Grundlage der ihm von outfeld zur Verfügung gestellten Reiseinformationen bietet der Kunde dem Reiseveranstalter outfeld mit seiner Buchung (Reiseanmeldung) den Vertragsabschluss verbindlich an.
1.2. Vertragsrelevante Informationen über die von outfeld angebotenen Reiseprogramme werden ausschließlich von outfeld herausgegeben. Weder Reisevermittler noch Leistungsträger sind bevollmächtigt, dem Kunden abweichende oder ergänzende Informationen und Zusagen zu erteilen.
1.3. Die Leistungspflicht von outfeld bezieht sich ausschließlich auf die Reiseinformationen, welche von outfeld selbst herausgegeben werden. Hiervon abweichende Leistungen in Prospekten von Leistungsträgern besitzen für outfeld keine Verbindlichkeit, sofern outfeld nicht explizit darauf verweist.
1.4. Buchungen sind mündlich, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail möglich.
1.5. Der Kunde übernimmt für Buchungen, welche er für andere Mitreisende durchgeführt hat, die Einstandspflicht.
1.6. Die Annahmeerklärung von outfeld bedeutet das Zustandekommen des Vertrages. Sie ist von der Eingangsbestätigung der Buchung zu unterscheiden. Letztere bedeutet lediglich, dass outfeld die Buchung erhalten hat und sie bearbeitet. Die Annahmeerklärung wird dem Kunden entweder postalisch, per Telefax oder E-Mail zugesandt.

2. Bezahlung

2.1. Zahlungen dürfen von outfeld sowie seinen Reisevermittler nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines an den Kunden gefordert oder angenommen werden. Nach Zustandekommen des Vertrages und Aushändigung des Sicherungsscheins wird eine Anzahlung in Höhe von 15% des im Vertrag genannten Reisepreises fällig.
2.2. Unter der Voraussetzung, dass der Sicherungsschein an den Kunden übergeben wurde und die für eine Absage in den Ziffern 7 und 8 aufgelisteten Gründe für eine Absage der Reise nicht mehr eintreten, ist die Zahlung des Restbetrages bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn zu leisten.
2.3. Wird eine Buchung weniger als 28 Tage vor Reisebeginn durchgeführt, wird die Zahlung des gesamten Reisepreises mit Aushändigung des Sicherungsscheins unmittelbar fällig.
2.4. Wird die Anzahlung und/oder Restzahlung vom Kunden nicht gemäß der vertraglich vereinbarten Fristen geleistet, ist outfeld berechtigt, nach Erteilung einer Mahnung den Vertrag einseitig aufzukündigen und dem Kunden gemäß der in §4 dargelegten Bedingungen Rücktrittskosten zu berechnen und diese einzufordern.

3. Leistung und Preisänderungen

3.1. Sowohl Aktivreisen als solche als auch die Beschaffenheiten der von outfeld bereisten Länder bergen Unvorhersehbarkeiten. Es ist daher nicht auszuschließen, dass einzelne Reiseleistungen gegebenenfalls modifiziert werden. Dabei achtet outfeld darauf, diese Modifikationen in einem geringen Rahmen zu halten und gegebenenfalls angemessene Ersatzleistungen anzubieten.
3.2. Sind Ersatzleistungen mangelhaft, so bleiben eventuelle Gewährleistungsansprüche unberührt.
3.3. Kommt es zu Änderungen der Reiseleistungen, ist outfeld verpflichtet, den Kunden darüber unmittelbar in Kenntnis zu setzen. Im Falle einer dadurch verursachten Preisänderung ist dem Kunden der neue Preis unter Angabe von Gründen zu nennen.
3.4. Bis zum Reiseantritt sind unerhebliche Änderungen der Reiseleistungen zulässig.
3.5. Es bleibt outfeld vorbehalten, den vertraglich vereinbarten Preis an eventuell sich ändernde Gebühren, Transportkosten oder Wechselkurse wie im folgenden dargelegt anzugleichen:
3.5.1. Im Falle einer Erhöhung der Transportkosten behält sich outfeld eine Erhöhung des Preises vor, für welche die nachfolgende Berechnung maßgeblich ist:
a) Kommt es zu einer Preiserhöhung pro Sitzplatz, so kann outfeld die Differenz zum ursprünglichen Preis vom Kunden verlangen.
b) Bei einer preislichen Gesamterhöhung des Beförderungsvorgangs wird die Differenz zum ursprünglichen Gesamtpreis durch die Anzahl der zu befördernden Personen dividiert, sodass sich ein Erhöhungsbetrag pro Person ergibt. Diesen kann outfeld vom Kunden verlangen.
3.5.2. Kommt es zu einer Erhöhung von Gebühren für Häfen, Flughäfen oder Kurtaxen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht absehbar war, kann outfeld die für sich entstehenden erhöhten Kosten pro Kunde auf den Preis des Kunden anrechnen und von diesem verlangen.
3.5.3. Kommt es im Nachhinein des Vertragsabschlusses zu einer Veränderung des Wechselkurses, kann outfeld die hierdurch für sich entstehende Verteuerung vom Kunden einverlangen.
3.5.4. Preiserhöhungen sind zulässig bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Reise. Kommt es zu Kostensenkungen, muss outfeld die hierbei für sich entstehenden Einsparungen an den Kunden weitergeben und einen Preisnachlass geben. Entstehen hierbei Verwaltungskosten, können diese wiederum vom Erstattungsbetrag abgezogen werden.
3.5.5. Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 8% oder kommt es zu einer wesentlichen Abänderung der Reiseleistungen oder Bedingungen, die vom Kunden aufgestellt wurden, nennt outfeld eine Frist, innerhalb derer der Kunde das Recht besitzt, gebührenfrei vom Vertrag zurückzutrteten.

4. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten

4.1. Vor Beginn der Reise steht dem Kunden der Reiserücktritt zu jeder Zeit frei. Die Erklärung über den Reiserücktritt ist an die unten genannte Anschrift von outfeld zu richten. Im Falle einer Buchung über einen Vermittler oder ein Reisebüro ist es ebenfalls möglich, die Erklärung dorthin zu richten. Es empfiehlt sich eine schriftliche Rücktrittserklärung.
4.2. Mit dem Reiserücktritt erlischt outfelds Anspruch auf den Reisepreis. Anstelle dieses Anspruches besteht für outfeld die Möglichkeit, eine adäquate Entschädigung für bis dahin getroffene Vorbereitungen im Zusammenhang mit der Buchung einzufordern, sofern nicht outfeld selbst Verursacher des Reiserücktritts ist. Die Höhe der Entschädigung orientiert sich am Reisepreis.
4.3. Der Anspruch auf Entschädigung unterliegt bei outfeld einer zeitlichen Staffelung und orientiert sich prozentual am Reisepreis. Je näher der Reiserücktritt zum Reisebeginn liegt, umso höher der von outfeld geforderte prozentuale Anteil. Kommt es durch den Reiserücktritt des Kunden oder durch andere Umstände zu Vergünstigungen, werden diese im Gesamtpreis gegengerechnet, was wiederum Auswirkungen auf die Höhe der Entschädigung hat. Es gilt die folgende zeitlich gestaffelte Berechnung der Entschädigungshöhe:

a) vom Zeitpunkt der Buchung bis zum 60. Tag vor Antritt der Reise: 10%
b) vom 59. bis zum 30. Tag vor Antritt der Reise: 30%
c) vom 29. bis zum 15. Tag vor Antritt der Reise: 50%
d) vom 14. bis zum 7. Tag vor Antritt der Reise: 70%
e) vom 6. Tag vor Reiseantritt an sowie bei Nichtanreise: 90%

4.4. Der Kunde hat bis vor Antritt der Reise das Recht, einen Ersatzreisenden zu nennen. Hierbei behält sich outfeld das Recht vor, dagegen zu widersprechen, wenn diese Person den Reiseanforderungen nicht entspricht. Bei Eintritt eines Dritten in den Vertrag weitet sich die preisliche Haftung gegenüber outfeld auf ihn aus. Dies bezieht sich auch auf eventuelle Mehrkosten, die durch die Änderung entstehen.
4.5. Es steht dem Kunden stets frei, nachzuweisen, dass der für outfeld entstandene Schaden geringer ist als in dessen Forderung genannt.

5. Umbuchungen

5.1. Der Kunde hat nach Abschluss eines Vertrages kein Recht auf Umbuchungen. Erklärt sich outfeld dennoch bereit eine solche durchzuführen, wird dem Kunden ein Umbuchungsentgelt berechnet, welches bis zum in Ziffer 4.3 a) genannten Zeitpunkt € 25,- beträgt.
5.2. Im Falle eines Umbuchungswunsches muss zunächst die Möglichkeit eines solchen gegeben sein. Ist dies der Fall, muss zunächst ein Reiserücktritt unter den in Paragraf 4 dargelegten Bedingungen und gleichzeitig eine Neuanmeldung vorgenommen werden. Sind die hierdurch verursachten Kosten geringfügig, kann outfeld aus Kulanz von diesen Bedingungen absehen.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Kunde gewisse Leistungen aus ihm zuzurechnenden Gründen nicht in Anspruch, besteht für ihn kein Anspruch auf etwaige Preiserstattungen oder -minderungen. Kann outfeld bei den Leistungsträgern diesbezüglich Preisminderungen erwirken (etwa aufgrund verminderter Kosten, die diesen entstehen), ermöglicht dies eine Preisminderung, die aber keinesfalls garantiert wird.

7. Rücktritt durch den Reiseveranstalter

7.1.Wird die ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, behält sich outfeld bis zum 29. Tag vor Beginn der Reise das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde wird hierüber unmittelbar in Kenntnis gesetzt und die geleistete Anzahlung erstattet. Allerdings kann outfeld die Reise auch durchführen, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.
Wenn outfeld die Möglichkeit hat, aus seinem Angebot dem Kunden eine zumindest gleichwertige und gleichpreisige Reise zu offerieren, kann der Kunde eine solche verlangen. In diesem Falle muss der Kunde unmittelbar nach Erhalt der Nachricht über das Nichtzustandekommen der Reise dies bei outfeld einfordern.
7.2. Geht vom Kunden auch nach Erteilung einer Abmahnung ein den Reiseablauf gefährdendes Verhalten aus, kann outfeld den Vertrag einseitig kündigen. Der Anspruch outfelds auf den Reisepreis bleibt hierbei bestehen, allerdings muss outfeld hierbei zulassen, dass eventuelle hierdurch entstehende Einsparungen gegengerechnet werden.
7.3. Wird der Reisepreis nicht fristgerecht vom Kunden entrichtet, hat outfeld das Recht, einseitig vom Vertrag zurückzutreten und den Kunden entsprechend den in 4.3 genannten Bedingungen zu belasten.

8. Kündigung des Vertrages wegen höherer Gewalt

Liegen am Reiseziel oder in dessen Nähe ungewöhnliche Umstände vor, welche eine enorme Beeinträchtigung der Reise oder Anreise darstellen, hat der Kunde das Recht, ohne Entschädigungszahlung vom Vertrag zurückzutreten.

9. Obliegenheiten des Kunden bei Mängeln

Die Pflicht der korrekten Leistungsdurchführung liegt bei outfeld. Fragen, Kritik und Reklamationen diesbezüglich sind an outfeld zu richten.
9.1. Mängelanzeige:Bei nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen besitzt der Kunde das Recht auf Abhilfe. Allerdings ist er verpflichtet, den Mangel gegenüber outfeld unmittelbar zu reklamieren. Tut er dies aus eigenem Verschulden nicht, so kommt es zu keiner Minderung des Reisepreises. Bei Unzumutbarkeit oder Aussichtslosigkeit der Anzeige gilt dies nicht.
Treten Mängel auf, so hat der Kunde die Pflicht, diese ohne Verzug der lokalen Reisebegleitung anzuzeigen und das Verlangen auf Abhilfe hervorzubringen. Ist eine lokale Reisebegleitung nicht präsent, so müssen die Mängel dem Firmensitz angezeigt werden. Die hierfür erforderlichen Kontaktinformationen liegen dem Kunden spätestens mit Erhalt der Reiseunterlagen vor.
9.2. Im Rahmen der Möglichkeiten hat die Reisebegleitung den Auftrag, Abhilfeleistungen in die Wege zu leiten. Allerdings besitzt niemand außer dem Firmensitz selbst die Befugnis, eine Bestätigung von Mängeln auszusprechen oder Ansprüche gegen outfeld anzuerkennen.
9.3. Fristsetzung vor Kündigung: Eine Kündigung des Reisevertrages vonseiten des Kunden auf Grundlage der in § 651 BGB dargelegten Bestimmungen sowie aus drängendem Grund wegen Unzumutbarkeit, welcher outfeld erkennbar ist, ist nur möglich nach einer zuvor durch den Kunden gesetzten angemessenen Abhilfeleistungsfrist gegenüber outfeld. Hiervon ausgenommen sind Fälle, in welchen die Möglichkeit zur Abhilfe nicht gegeben ist, outfeld diese verweigert oder ein besonderes Interesse des Kunden, welches für outfeld erkennbar ist, eine sofortige Kündigung rechtfertigt.
9.4. Gepäckverlust und Gepäckverspätung: Es wird empfohlen, Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flügen unmittelbar vor Ort der involvierten Fluggesellschaft zu melden. Hierfür gibt es das Mittel der Schadensanzeige (P.I.R.). Bei Nichtausfüllung der P.I.R. werden Erstattungen vonseiten der Fluggesellschaften in der Regel abgelehnt. Gepäckverlust muss innerhalb von 7 Tagen, Gepäckverspätung innerhalb von 21 Tagen bei für outfeld tätigen Reiseleitung vor Ort sowie der involvierten Fluggesellschaft gemeldet werden.
9.5. Reiseunterlagen: Bei Nichterhalten der Reiseunterlagen innerhalb der von outfeld genannten Frist hat der Kunde die Pflicht, outfeld hierüber in Kenntnis zu setzen.
9.6. Schadensminderungspflicht: Droht ein Schaden einzutreten, hat der Kunde die Pflicht, diesen nach Möglichkeit zu verhindern und bei bereits eingetretenem Schaden dessen Ausweitung zu abzuwenden. Bei drohendem Schaden ist er verpflichtet, outfeld darüber schnellstmöglich in Kenntnis zu setzen.

10. Beistandspflicht

Der Reiseveranstalter hat die Pflicht, dem Kunden in Schwierigkeiten, welche sich durch Reisemängel oder andere Gründe ergeben, in angemessener Weise beizustehen, indem er Informationen über lokale Behörden und Gesundheitsdienste zur Verfügung stellt, Unterstützung bei konsularischen Fragen leistet sowie bei Kommunikationsfragen oder der Suche nach Reisealternativen hilft.

11. Haftungsbeschränkung

11.1. Die maximale vertragliche Haftungsgrenze von outfeld für nicht körperliche Schäden, welche nicht von outfeld oder einem der Leistungsträger verursacht wurden, liegt bei dem Dreifachen des Reisepreises. Es können weitere Haftungseinschränkungen durch internationale Abkommen und EU-Verordnungen begründet sein. Liegt eine Minderung des Reisepreises vor, so können Entschädigungszahlungen durch internationale Abkommen begründet auf diese gegengerechnet werden.
11.2. Besondere Risiken im Outdoor-Bereich: Es wird darauf hingewiesen, dass im Outdoor-Bereich ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen, Unfälle und Verletzungen besteht, welche auch trotz professioneller Betreuung nicht auszuschließen sind. Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Reiseaktivitäten in teils abgelegenen Gegenden stattfinden, welche dementsprechend schwierig für Rettungen und medizinische Behandlungen zu erreichen sind. So können auch kleinere Unfälle ernsthafte Folgen nach sich ziehen. Voraussetzungen für die Teilnahme an einer solchen Reise sind dementsprechend eine hohe Eigenverantwortung, Vorsicht sowie das Bewusstsein für ein gewisses Risiko und die Bereitschaft sich auf dieses Risiko einzulassen. Physische und mentale Vorbereitung sowie grundlegende Kenntnisse in der Ersten Hilfe werden vom Kunden erwartet.

12. Anzeige und Verjährung von Ansprüchen

12.1. Der Kunde kann seine Rechte ausschließlich gegenüber outfeld unter der Adresse am Ende der AGB geltend machen. Ausgenommen hiervon ist die Frist, innerhalb derer Schäden, Zustellungsverzögerungen oder Verlust von Gepäck im Zusammenhang mit Flügen (siehe Ziffer 9.4).
12.2. Mit Ausnahme von körperlichen und gesundheitlichen Schäden gilt für Ansprüche des Kunden entsprechend den §§ 651 c bis f BGB eine Verjährungsfrist von zwei Jahren. Bei Aufnahme von Verhandlungen über Ansprüche sowie über deren begründende Umstände setzt automatisch eine Hemmung der Verjährung ein. Aufgehoben wird die Hemmung widerum dadurch, das einer der Vertragspartner sich weigert, die Verhandlungen fortzuführen. Zum Eintritt der Verjährung kann es frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung kommen.

13. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Die Verantwortung zur Einhaltung jeglicher für die Reisedurchführung notwendigen Vorschriften bezüglich Pass, Visa und Gesundheit obliegt dem Kunden. Für rechtzeitige Visaerteilung sowie den Zugang zur Visaerteilung durch diplomatische Vertretungen wird vonseiten outfelds keinerlei Haftung übernommen. Es wird dem Kunden empfohlen, sich im Vorfeld der Reise über eventuell für die Einreise in das Zielland notwendige gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen (etwa beim Tropeninstitut) zu informieren.

14. Versicherungen

14.1. Wir empfehlen dem Kunden den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, welche im Falle einer dringenden Stornierung durch unvorhergesehene Umstände dei bestehenden Kosten übernimmt. Außerdem emfehlen wir eine Auslandskrankenversicherung welche neben den medizinischen Versorgung vor Ort auch eventuelle Rückführungskosten übernimmt.
14.2. Die Haftpflicht-Versicherung besteht über Centberg GmbH, Sophie-Charlotten-Str. 31/32, 14059 Berlin bei der HDI Versicherung AG.

15. Rechtswahl

Alle rechtlichen Angelegenheiten im Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen outfeld und dem Kunden finden Regelung ausschließlich unter Anwendung deutschen Rechts. Bei durch ausländisches Recht angewandten Haftungsansprüchen des Kunden gegenüber outfeld ist ausschließlich deutsches Recht maßgeblich für Höhe, Umfang und Art der damit verbundenen Rechtsfolgen.

16. Gerichtsstand

16.1. Klagen des Kunden gegen outfeld sind an dessen Firmensitz möglich.
16.2. Maßgeblich bei Klagen outfelds gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Letzteren. Handelt es sich bei outfelds Vertragspartnern um Kaufleute, juristische Personen privaten oder öffentlichen Rechts oder Personen, deren Wohnsitz sich im Ausland befindet oder nach Abschluss des Vertrages ins Ausland verlegt wurde, sowie Personen mit zum Zeitpunkt der Klagegeerhebung unbekanntem Wohnsitz oder Aufenthalt, liegt der Gerichtsstand beim Firmensitz von outfeld.
16.3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,
a) wenn und insoweit vertaglich unabdingbare Bestimmungen internationaler Abkommen, welche Anwendung auf den zwischen outfeld und dem Kunden geschlossenen Vertrag finden, dem Kunden günstigere Bedingungen gewähren oder
b) wenn und insoweit sich aus reisevertraglich anwendbaren, unabdingbaren Bestimmungen in dem Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, andere als die nachfolgenden oder sich aus deutschem Recht ergebenden Bedingungen zugunsten des Kunden ergeben.

outfeld
Alexander Austenfeld
Stettiner Str. 1
59174 Kamen

Tel.: 0163 634 6779
E-Mail: info@outfeld.de
www.outfeld.de

Stand: 18.09.2018
Änderungen vorbehalten

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die AGB zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter outfeld:

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1. Auf Grundlage der ihm von outfeld zur Verfügung gestellten Reiseinformationen bietet der Kunde dem Reiseveranstalter outfeld mit seiner Buchung (Reiseanmeldung) den Vertragsabschluss verbindlich an.
1.2. Vertragsrelevante Informationen über die von outfeld angebotenen Reiseprogramme werden ausschließlich von outfeld herausgegeben. Weder Reisevermittler noch Leistungsträger sind bevollmächtigt, dem Kunden abweichende oder ergänzende Informationen und Zusagen zu erteilen.
1.3. Die Leistungspflicht von outfeld bezieht sich ausschließlich auf die Reiseinformationen, welche von outfeld selbst herausgegeben werden. Hiervon abweichende Leistungen in Prospekten von Leistungsträgern besitzen für outfeld keine Verbindlichkeit, sofern outfeld nicht explizit darauf verweist.
1.4. Buchungen sind mündlich, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail möglich.
1.5. Der Kunde übernimmt für Buchungen, welche er für andere Mitreisende durchgeführt hat, die Einstandspflicht.
1.6. Die Annahmeerklärung von outfeld bedeutet das Zustandekommen des Vertrages. Sie ist von der Eingangsbestätigung der Buchung zu unterscheiden. Letztere bedeutet lediglich, dass outfeld die Buchung erhalten hat und sie bearbeitet. Die Annahmeerklärung wird dem Kunden entweder postalisch, per Telefax oder E-Mail zugesandt.

2. Bezahlung

2.1. Zahlungen dürfen von outfeld sowie seinen Reisevermittler nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines an den Kunden gefordert oder angenommen werden. Nach Zustandekommen des Vertrages und Aushändigung des Sicherungsscheins wird eine Anzahlung in Höhe von 15% des im Vertrag genannten Reisepreises fällig.
2.2. Unter der Voraussetzung, dass der Sicherungsschein an den Kunden übergeben wurde und die für eine Absage in den Ziffern 7 und 8 aufgelisteten Gründe für eine Absage der Reise nicht mehr eintreten, ist die Zahlung des Restbetrages bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn zu leisten.
2.3. Wird eine Buchung weniger als 28 Tage vor Reisebeginn durchgeführt, wird die Zahlung des gesamten Reisepreises mit Aushändigung des Sicherungsscheins unmittelbar fällig.
2.4. Wird die Anzahlung und/oder Restzahlung vom Kunden nicht gemäß der vertraglich vereinbarten Fristen geleistet, ist outfeld berechtigt, nach Erteilung einer Mahnung den Vertrag einseitig aufzukündigen und dem Kunden gemäß der in §4 dargelegten Bedingungen Rücktrittskosten zu berechnen und diese einzufordern.

3. Leistung und Preisänderungen

3.1. Sowohl Aktivreisen als solche als auch die Beschaffenheiten der von outfeld bereisten Länder bergen Unvorhersehbarkeiten. Es ist daher nicht auszuschließen, dass einzelne Reiseleistungen gegebenenfalls modifiziert werden. Dabei achtet outfeld darauf, diese Modifikationen in einem geringen Rahmen zu halten und gegebenenfalls angemessene Ersatzleistungen anzubieten.
3.2. Sind Ersatzleistungen mangelhaft, so bleiben eventuelle Gewährleistungsansprüche unberührt.
3.3. Kommt es zu Änderungen der Reiseleistungen, ist outfeld verpflichtet, den Kunden darüber unmittelbar in Kenntnis zu setzen. Im Falle einer dadurch verursachten Preisänderung ist dem Kunden der neue Preis unter Angabe von Gründen zu nennen.
3.4. Bis zum Reiseantritt sind unerhebliche Änderungen der Reiseleistungen zulässig.
3.5. Es bleibt outfeld vorbehalten, den vertraglich vereinbarten Preis an eventuell sich ändernde Gebühren, Transportkosten oder Wechselkurse wie im folgenden dargelegt anzugleichen:
3.5.1. Im Falle einer Erhöhung der Transportkosten behält sich outfeld eine Erhöhung des Preises vor, für welche die nachfolgende Berechnung maßgeblich ist:
a) Kommt es zu einer Preiserhöhung pro Sitzplatz, so kann outfeld die Differenz zum ursprünglichen Preis vom Kunden verlangen.
b) Bei einer preislichen Gesamterhöhung des Beförderungsvorgangs wird die Differenz zum ursprünglichen Gesamtpreis durch die Anzahl der zu befördernden Personen dividiert, sodass sich ein Erhöhungsbetrag pro Person ergibt. Diesen kann outfeld vom Kunden verlangen.
3.5.2. Kommt es zu einer Erhöhung von Gebühren für Häfen, Flughäfen oder Kurtaxen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht absehbar war, kann outfeld die für sich entstehenden erhöhten Kosten pro Kunde auf den Preis des Kunden anrechnen und von diesem verlangen.
3.5.3. Kommt es im Nachhinein des Vertragsabschlusses zu einer Veränderung des Wechselkurses, kann outfeld die hierdurch für sich entstehende Verteuerung vom Kunden einverlangen.
3.5.4. Preiserhöhungen sind zulässig bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Reise. Kommt es zu Kostensenkungen, muss outfeld die hierbei für sich entstehenden Einsparungen an den Kunden weitergeben und einen Preisnachlass geben. Entstehen hierbei Verwaltungskosten, können diese wiederum vom Erstattungsbetrag abgezogen werden.
3.5.5. Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 8% oder kommt es zu einer wesentlichen Abänderung der Reiseleistungen oder Bedingungen, die vom Kunden aufgestellt wurden, nennt outfeld eine Frist, innerhalb derer der Kunde das Recht besitzt, gebührenfrei vom Vertrag zurückzutrteten.

4. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten

4.1. Vor Beginn der Reise steht dem Kunden der Reiserücktritt zu jeder Zeit frei. Die Erklärung über den Reiserücktritt ist an die unten genannte Anschrift von outfeld zu richten. Im Falle einer Buchung über einen Vermittler oder ein Reisebüro ist es ebenfalls möglich, die Erklärung dorthin zu richten. Es empfiehlt sich eine schriftliche Rücktrittserklärung.
4.2. Mit dem Reiserücktritt erlischt outfelds Anspruch auf den Reisepreis. Anstelle dieses Anspruches besteht für outfeld die Möglichkeit, eine adäquate Entschädigung für bis dahin getroffene Vorbereitungen im Zusammenhang mit der Buchung einzufordern, sofern nicht outfeld selbst Verursacher des Reiserücktritts ist. Die Höhe der Entschädigung orientiert sich am Reisepreis.
4.3. Der Anspruch auf Entschädigung unterliegt bei outfeld einer zeitlichen Staffelung und orientiert sich prozentual am Reisepreis. Je näher der Reiserücktritt zum Reisebeginn liegt, umso höher der von outfeld geforderte prozentuale Anteil. Kommt es durch den Reiserücktritt des Kunden oder durch andere Umstände zu Vergünstigungen, werden diese im Gesamtpreis gegengerechnet, was wiederum Auswirkungen auf die Höhe der Entschädigung hat. Es gilt die folgende zeitlich gestaffelte Berechnung der Entschädigungshöhe:

a) vom Zeitpunkt der Buchung bis zum 60. Tag vor Antritt der Reise: 10%
b) vom 59. bis zum 30. Tag vor Antritt der Reise: 30%
c) vom 29. bis zum 15. Tag vor Antritt der Reise: 50%
d) vom 14. bis zum 7. Tag vor Antritt der Reise: 70%
e) vom 6. Tag vor Reiseantritt an sowie bei Nichtanreise: 90%

4.4. Der Kunde hat bis vor Antritt der Reise das Recht, einen Ersatzreisenden zu nennen. Hierbei behält sich outfeld das Recht vor, dagegen zu widersprechen, wenn diese Person den Reiseanforderungen nicht entspricht. Bei Eintritt eines Dritten in den Vertrag weitet sich die preisliche Haftung gegenüber outfeld auf ihn aus. Dies bezieht sich auch auf eventuelle Mehrkosten, die durch die Änderung entstehen.
4.5. Es steht dem Kunden stets frei, nachzuweisen, dass der für outfeld entstandene Schaden geringer ist als in dessen Forderung genannt.

5. Umbuchungen

5.1. Der Kunde hat nach Abschluss eines Vertrages kein Recht auf Umbuchungen. Erklärt sich outfeld dennoch bereit eine solche durchzuführen, wird dem Kunden ein Umbuchungsentgelt berechnet, welches bis zum in Ziffer 4.3 a) genannten Zeitpunkt € 25,- beträgt.
5.2. Im Falle eines Umbuchungswunsches muss zunächst die Möglichkeit eines solchen gegeben sein. Ist dies der Fall, muss zunächst ein Reiserücktritt unter den in Paragraf 4 dargelegten Bedingungen und gleichzeitig eine Neuanmeldung vorgenommen werden. Sind die hierdurch verursachten Kosten geringfügig, kann outfeld aus Kulanz von diesen Bedingungen absehen.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Kunde gewisse Leistungen aus ihm zuzurechnenden Gründen nicht in Anspruch, besteht für ihn kein Anspruch auf etwaige Preiserstattungen oder -minderungen. Kann outfeld bei den Leistungsträgern diesbezüglich Preisminderungen erwirken (etwa aufgrund verminderter Kosten, die diesen entstehen), ermöglicht dies eine Preisminderung, die aber keinesfalls garantiert wird.

7. Rücktritt durch den Reiseveranstalter

7.1.Wird die ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, behält sich outfeld bis zum 29. Tag vor Beginn der Reise das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde wird hierüber unmittelbar in Kenntnis gesetzt und die geleistete Anzahlung erstattet. Allerdings kann outfeld die Reise auch durchführen, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.
Wenn outfeld die Möglichkeit hat, aus seinem Angebot dem Kunden eine zumindest gleichwertige und gleichpreisige Reise zu offerieren, kann der Kunde eine solche verlangen. In diesem Falle muss der Kunde unmittelbar nach Erhalt der Nachricht über das Nichtzustandekommen der Reise dies bei outfeld einfordern.
7.2. Geht vom Kunden auch nach Erteilung einer Abmahnung ein den Reiseablauf gefährdendes Verhalten aus, kann outfeld den Vertrag einseitig kündigen. Der Anspruch outfelds auf den Reisepreis bleibt hierbei bestehen, allerdings muss outfeld hierbei zulassen, dass eventuelle hierdurch entstehende Einsparungen gegengerechnet werden.
7.3. Wird der Reisepreis nicht fristgerecht vom Kunden entrichtet, hat outfeld das Recht, einseitig vom Vertrag zurückzutreten und den Kunden entsprechend den in 4.3 genannten Bedingungen zu belasten.

8. Kündigung des Vertrages wegen höherer Gewalt

Liegen am Reiseziel oder in dessen Nähe ungewöhnliche Umstände vor, welche eine enorme Beeinträchtigung der Reise oder Anreise darstellen, hat der Kunde das Recht, ohne Entschädigungszahlung vom Vertrag zurückzutreten.

9. Obliegenheiten des Kunden bei Mängeln

Die Pflicht der korrekten Leistungsdurchführung liegt bei outfeld. Fragen, Kritik und Reklamationen diesbezüglich sind an outfeld zu richten.
9.1. Mängelanzeige:Bei nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen besitzt der Kunde das Recht auf Abhilfe. Allerdings ist er verpflichtet, den Mangel gegenüber outfeld unmittelbar zu reklamieren. Tut er dies aus eigenem Verschulden nicht, so kommt es zu keiner Minderung des Reisepreises. Bei Unzumutbarkeit oder Aussichtslosigkeit der Anzeige gilt dies nicht.
Treten Mängel auf, so hat der Kunde die Pflicht, diese ohne Verzug der lokalen Reisebegleitung anzuzeigen und das Verlangen auf Abhilfe hervorzubringen. Ist eine lokale Reisebegleitung nicht präsent, so müssen die Mängel dem Firmensitz angezeigt werden. Die hierfür erforderlichen Kontaktinformationen liegen dem Kunden spätestens mit Erhalt der Reiseunterlagen vor.
9.2. Im Rahmen der Möglichkeiten hat die Reisebegleitung den Auftrag, Abhilfeleistungen in die Wege zu leiten. Allerdings besitzt niemand außer dem Firmensitz selbst die Befugnis, eine Bestätigung von Mängeln auszusprechen oder Ansprüche gegen outfeld anzuerkennen.
9.3. Fristsetzung vor Kündigung: Eine Kündigung des Reisevertrages vonseiten des Kunden auf Grundlage der in § 651 BGB dargelegten Bestimmungen sowie aus drängendem Grund wegen Unzumutbarkeit, welcher outfeld erkennbar ist, ist nur möglich nach einer zuvor durch den Kunden gesetzten angemessenen Abhilfeleistungsfrist gegenüber outfeld. Hiervon ausgenommen sind Fälle, in welchen die Möglichkeit zur Abhilfe nicht gegeben ist, outfeld diese verweigert oder ein besonderes Interesse des Kunden, welches für outfeld erkennbar ist, eine sofortige Kündigung rechtfertigt.
9.4. Gepäckverlust und Gepäckverspätung: Es wird empfohlen, Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flügen unmittelbar vor Ort der involvierten Fluggesellschaft zu melden. Hierfür gibt es das Mittel der Schadensanzeige (P.I.R.). Bei Nichtausfüllung der P.I.R. werden Erstattungen vonseiten der Fluggesellschaften in der Regel abgelehnt. Gepäckverlust muss innerhalb von 7 Tagen, Gepäckverspätung innerhalb von 21 Tagen bei für outfeld tätigen Reiseleitung vor Ort sowie der involvierten Fluggesellschaft gemeldet werden.
9.5. Reiseunterlagen: Bei Nichterhalten der Reiseunterlagen innerhalb der von outfeld genannten Frist hat der Kunde die Pflicht, outfeld hierüber in Kenntnis zu setzen.
9.6. Schadensminderungspflicht: Droht ein Schaden einzutreten, hat der Kunde die Pflicht, diesen nach Möglichkeit zu verhindern und bei bereits eingetretenem Schaden dessen Ausweitung zu abzuwenden. Bei drohendem Schaden ist er verpflichtet, outfeld darüber schnellstmöglich in Kenntnis zu setzen.

10. Beistandspflicht

Der Reiseveranstalter hat die Pflicht, dem Kunden in Schwierigkeiten, welche sich durch Reisemängel oder andere Gründe ergeben, in angemessener Weise beizustehen, indem er Informationen über lokale Behörden und Gesundheitsdienste zur Verfügung stellt, Unterstützung bei konsularischen Fragen leistet sowie bei Kommunikationsfragen oder der Suche nach Reisealternativen hilft.

11. Haftungsbeschränkung

11.1. Die maximale vertragliche Haftungsgrenze von outfeld für nicht körperliche Schäden, welche nicht von outfeld oder einem der Leistungsträger verursacht wurden, liegt bei dem Dreifachen des Reisepreises. Es können weitere Haftungseinschränkungen durch internationale Abkommen und EU-Verordnungen begründet sein. Liegt eine Minderung des Reisepreises vor, so können Entschädigungszahlungen durch internationale Abkommen begründet auf diese gegengerechnet werden.
11.2. Besondere Risiken im Outdoor-Bereich: Es wird darauf hingewiesen, dass im Outdoor-Bereich ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen, Unfälle und Verletzungen besteht, welche auch trotz professioneller Betreuung nicht auszuschließen sind. Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Reiseaktivitäten in teils abgelegenen Gegenden stattfinden, welche dementsprechend schwierig für Rettungen und medizinische Behandlungen zu erreichen sind. So können auch kleinere Unfälle ernsthafte Folgen nach sich ziehen. Voraussetzungen für die Teilnahme an einer solchen Reise sind dementsprechend eine hohe Eigenverantwortung, Vorsicht sowie das Bewusstsein für ein gewisses Risiko und die Bereitschaft sich auf dieses Risiko einzulassen. Physische und mentale Vorbereitung sowie grundlegende Kenntnisse in der Ersten Hilfe werden vom Kunden erwartet.

12. Anzeige und Verjährung von Ansprüchen

12.1. Der Kunde kann seine Rechte ausschließlich gegenüber outfeld unter der Adresse am Ende der AGB geltend machen. Ausgenommen hiervon ist die Frist, innerhalb derer Schäden, Zustellungsverzögerungen oder Verlust von Gepäck im Zusammenhang mit Flügen (siehe Ziffer 9.4).
12.2. Mit Ausnahme von körperlichen und gesundheitlichen Schäden gilt für Ansprüche des Kunden entsprechend den §§ 651 c bis f BGB eine Verjährungsfrist von zwei Jahren. Bei Aufnahme von Verhandlungen über Ansprüche sowie über deren begründende Umstände setzt automatisch eine Hemmung der Verjährung ein. Aufgehoben wird die Hemmung widerum dadurch, das einer der Vertragspartner sich weigert, die Verhandlungen fortzuführen. Zum Eintritt der Verjährung kann es frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung kommen.

13. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Die Verantwortung zur Einhaltung jeglicher für die Reisedurchführung notwendigen Vorschriften bezüglich Pass, Visa und Gesundheit obliegt dem Kunden. Für rechtzeitige Visaerteilung sowie den Zugang zur Visaerteilung durch diplomatische Vertretungen wird vonseiten outfelds keinerlei Haftung übernommen. Es wird dem Kunden empfohlen, sich im Vorfeld der Reise über eventuell für die Einreise in das Zielland notwendige gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen (etwa beim Tropeninstitut) zu informieren.

14. Versicherungen

14.1. Wir empfehlen dem Kunden den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, welche im Falle einer dringenden Stornierung durch unvorhergesehene Umstände dei bestehenden Kosten übernimmt. Außerdem emfehlen wir eine Auslandskrankenversicherung welche neben den medizinischen Versorgung vor Ort auch eventuelle Rückführungskosten übernimmt.
14.2. Die Haftpflicht-Versicherung besteht über Centberg GmbH, Sophie-Charlotten-Str. 31/32, 14059 Berlin bei der HDI Versicherung AG.

15. Rechtswahl

Alle rechtlichen Angelegenheiten im Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen outfeld und dem Kunden finden Regelung ausschließlich unter Anwendung deutschen Rechts. Bei durch ausländisches Recht angewandten Haftungsansprüchen des Kunden gegenüber outfeld ist ausschließlich deutsches Recht maßgeblich für Höhe, Umfang und Art der damit verbundenen Rechtsfolgen.

16. Gerichtsstand

16.1. Klagen des Kunden gegen outfeld sind an dessen Firmensitz möglich.
16.2. Maßgeblich bei Klagen outfelds gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Letzteren. Handelt es sich bei outfelds Vertragspartnern um Kaufleute, juristische Personen privaten oder öffentlichen Rechts oder Personen, deren Wohnsitz sich im Ausland befindet oder nach Abschluss des Vertrages ins Ausland verlegt wurde, sowie Personen mit zum Zeitpunkt der Klagegeerhebung unbekanntem Wohnsitz oder Aufenthalt, liegt der Gerichtsstand beim Firmensitz von outfeld.
16.3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,
a) wenn und insoweit vertaglich unabdingbare Bestimmungen internationaler Abkommen, welche Anwendung auf den zwischen outfeld und dem Kunden geschlossenen Vertrag finden, dem Kunden günstigere Bedingungen gewähren oder
b) wenn und insoweit sich aus reisevertraglich anwendbaren, unabdingbaren Bestimmungen in dem Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, andere als die nachfolgenden oder sich aus deutschem Recht ergebenden Bedingungen zugunsten des Kunden ergeben.

outfeld
Alexander Austenfeld
Stettiner Str. 1
59174 Kamen

Tel.: 0163 634 6779
E-Mail: info@outfeld.de
www.outfeld.de

Stand: 18.09.2018
Änderungen vorbehalten